Funktionsweise

Wie wird Licht in Strom umgewandelt? Wir geben Ihnen einen kleinen Einblick in das Prinzip der Photovoltaik.

 

Photovoltaik (Solarstrom) und Solarthermie (Solarwärme) sind Teilbereiche der Solarenergie. Während die Solarthermie hauptsächlich für Warmwasser und Heizung benutzt wird, versteht man unter Photovoltaik die Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie.

Dabei wird das Sonnenlicht über eine Solarzelle direkt in elektrische Energie umgewandelt. Um größere Mengen an Solarstrom zu erzeugen, werden mehrere Solarzellen zu so genannten Solarmodulen verbunden.

Der so gewonnene Strom kann entweder direkt vor Ort genutzt oder in das Stromnetz eingespeist werden.

Der durch die Photovoltaik erzeugte Gleichstrom muss erst über einen Wechselrichter in Wechselstrom transformiert werden, um ihn für den Eigengebrauch nutzen und/oder in das öffentliche Stromnetz einspeisen zu können. Abhängig von der in das Netz eingespeisten Strommenge wird zwischen Überschusseinspeisung und Volleinspeisung unterschieden:

  • Bei der Überschusseinspeisung fließt nur jener Teil des erzeugten Stroms ins Netz des Energieversorgers, der nicht im eigenen Haushalt verbraucht wird. Die Messung der eingespeisten Strommenge erfolgt über einen Zähler.
     
  • Bei der Volleinspeisung fließt der gesamte erzeugte Strom ins öffentliche Netz. Die eingespeiste Strommenge wird auch hier gemessen und vom Stromabnehmer vergütet.

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